Über

Ein gutes Buch vermag zu Fesseln, zu Begeistern und zu Unterhalten, zum Lachen oder zum Nachdenken anregen. Es kann anspruchsvoll oder trivial sein. Es kann vor sorgsam ausgewählten Metaphern wimmeln, komplexe Dinge eindrucksvoll veranschaulichen oder mit packenden Dialogen beeindrucken. Solche Bücher wohnen schon jetzt oder noch nicht, aber hoffentlich bald, in meinen Regalen.

In diesem Blog will ich erklären, wie mir ein Buch gefallen hat oder warum. Die Seite soll mir Anlass sein, „alte Schinken“ genauso wie Neuerscheinungen zur Hand zu nehmen und sich mit ihnen für eine Rezension auseinandersetzen. Das wirft die Frage auf, nach welchem Prinzip Bücher für Rezensionen ausgewählt werden. Nun, eine starre Ordnung gibt es nicht: Auf Paperback kann ein Hardcover folgen, auf ein Familienroman ein trivialer Krimi, auf ein philosophisches Sachbuch ein Historienepos. Das einzige Ordnungsprinzip sind letztlich meine Launen und Interessen (was zugegebenermaßen nur schwer greifbar ist). Meine Neigungen schließen Fantasy-Romane zum Beispiel aus, da ich mit diesem Genre nicht warm werde. Ich schätze Autoren wie Juli Zeh und Robert Seethaler, die amerikanische Ostküsten-Literatur (Jonathan Franzen), die immer noch schön zu lesenden Geschichten von Conan Doyle oder die seichten, aber unterhaltsamen Krimis von Michael Stanley und Tarquin Hall (leider jeweils nur bedingt auf deutsch erhältlich).

Der Umgang mit Wörtern, Sätzen und Buchstaben liegt ein Stück weit in15355593_10154702552054788_6323086615825021544_n meiner Natur. Ich verdiene mein Geld mit Texten (allerdings nicht mit prosaischen) oder habe in der Vergangenheit und im Rahmen meiner Promotion wissenschaftliche Arbeiten geschrieben. Ich hoffe, dass die Rezensionen dem Einen oder Anderen bei der Lektüreentscheidung eine Hilfe sein können.